Als wir uns mit dem Reiseziel auseinandersetzten, fanden wir heraus, dass von Frankfurt ein TGV direkt nach Marseille fährt. Der braucht zwar 8 Stunden, aber man kommt direkt in der Stadt an und vermeidet die Fahrt vom Flughafen, der etwa 30km außerhalb liegt. Nachteil ist, dass dieser Zug nach 21h ankommt und man wissen sollte, dass die U-Bahn bereits um 21h den Betrieb einstellt, weswegen wir anders zum Hotel kommen mussten. Wir kamen uns ein wenig vor wie im Film "Taxi" während uns der Fahrer durch die engen Straßen von Marseille zum Hotel brachte. Heutzutage fährt man zwar E-Auto und nicht einen getunten Peugeot 405, aber irgendwie fuhren alle so als ginge es darum der schnellste zu sein an irgendeinem, nur dem Fahrer des jeweiligen Autos bekannten Ziel. Dabei schwätzte er ununterbrochen. Wenn wir mal antworten konnten gefiel ihm wie wir uns mit unserem Schulfranzösisch einen abstammelten und er uns korrigieren konnte. Zum Glück dauerte die Fahrt nur 10/15 Min und am Ende hat er uns sicher ans Ziel gebracht, aber der Eindruck der Fahrweise in der Stadt sollte uns noch das ein oder andere mal begegnen. Viel schlimmer sind aber noch die elektrischen Roller, die von halbstarken im Slalom durch Fußgängerzonen getrieben werden.
Ein warmer Luftzug trug orientalische
Klänge vom Vieux Port durch das offene Fenster unseres Zimmers. Darbouka und ein
Oud ließen eher Marrakech oder Algier draußen vermuten, aber Marseille
ist eben die Stadt mit dem höchsten Migrationshintergrund im Land.
Obwohl nach offiziellen Angaben nur etwa 10-15% Migranaten sein sollen,
liegt die Herkunft fast der gesamten Stadt vor allem in den Maghreb
Staaten. Da aber inzwischen die dritten und vierten Generationen der
ersten Einwanderer hier leben, und sich für die Einbürgerung entschieden
haben, liegt die offizielle Zahl viel niedriger.
Aber vor all den
Maghrebinern, Italienern und "pieds noirs", waren noch ganz andere
Herrschaften da, die als eigentliche Gründer der Stadt gelten. Die alten
Griechen haben schon etwa 600v.Chr. einen Handelsposten auf dem Panier
gegründet und ihn Masalla genannt. Der Panier liegt auf einem Hügel und
ist das älteste Viertel der Stadt.
Wir sind gleich frühmorgens durch
die verwinkelten Gassen geschlendert und haben als Freunde der
Streetart die tollen Murals bewundert. Lange bevor die vielen Touristen die Ruhe stören offenbarte das Viertel einen sehr eigenen Charme. Die Zeit schien stehen geblieben zu sein und wir waren fast allein während auch die ersten Sonnenstrahlen sich von den Wänden auf das Trottoir herabbemühten.
Aber nicht nur das, denn das Viertel vermittelt Authentizität. Wenige hippe Läden, dafür Kunsthandwerk und ehrliche Cafés die auch schon vor 9 oder 10h auf haben für die arbeitende Bevölkerung und wo wir auch unser erstes Pain auch Chocolat und Café au lait hatten. Die Authentizität hat wohl auch einer Fernsehserie in Frankreich zu Ruhm verholfen, deren Mittelpunkt das "Le Bar des Treize Coins" war und die über viele Jahre hinweg ein Millionenpublikum begeistert hat.
Wenn wir bei Streetart sind, so waren wir erfreut Werke mit einem hohen Wiedererkennungswert häufig in Marseille zu sehen. Invader ist ein französicher Künstler, der mit kleinen Kacheln Mosaike kreiert, die an das Computerspiel "Space Invaders" angelehnt sind. Er ist in der ganzen Welt aktiv und wir haben von ihm wir schon oft Werke, so unscheinbar sie auch teilweise sind, in verschiedensten Städten gesehen. Ja, unscheinbar, weil sie meist in Höhe des 1.OG der Gebäude angebracht sind und oftmals kaum größer als ein DIN A4 Blatt sind.
Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Alte Hafen, Vieux Port, wo wir unsere Unterkunft im "La Residénce du Vieux Port" hatten. Neben einer tollen Aussicht haben wir den Charme der 60er Jahre genossen, wie schon viele (im frankophilen Raum) bekannte (uns eher unbekannte) Persönlichkeiten.
Multikulti geht es auch im Noailles Viertel zu, wo wir auf dem Marché des Capucins ein wenig eintauchen konnten in das wuselige Treiben der Marktteilnehmer. Dort wo früher das Kapuzinerkloster gestanden hat, drangen Gerüche von Gewürzen, Kebabs und gegerbtem Leder in unsere Nasen, aber auch undefinierbare, weniger schöne... Die Auslagen waren voll von Obst und Gemüse und alle Marktteilnehmer waren vertieft in ihre Tätigkeit. Drumherum befinden sich diverse kleine Läden, die von Haushaltswaren über Lebensmittel bis zu Nippes reichen. Auch einige Restaurants findet man dort.
Einen Laden, den man wahrscheinlich häufiger empfohlen bekommt, ist die Maison Empereur. Mir wurde er von meinem Chef empfohlen, und unabhängig davon empfahl auch eine Kollegin von Kathrin einen Besuch dort. Bei soviel objektivem Lob, konnten wir natürlich nicht Nein sagen. Der Laden ist ein Haushaltswarenladen, oder doch ein Krämerladen, für alles, und ich meine alles. Von Küchenutensilien über Einrichtungsgegenstände, Reinigungsmittel für alles nur erdenkliche bis zu Metallwaren findet man in diesem 199 Jahre alten Unternehmen fast alles was wofür man sonst mehrer Läden besuchen müsste. Allein durchzulaufen ist ein Erlebnis und am Ende haben wir doch etwas gekauft, weil wir es sonst noch ewig gesucht hätten.
Ein anderes Bild zeigte sich in La Plaine, einem total alternativen Viertel, das noch krasser bemalt ist als Le Panier. Wir waren am Vorabend dort im Prosper essen und es war großartig. Allein die Stimmung war es schon wert gewesen, aber das Essen stand dem ganzen Treiben in nichts nach. Die Gassen eng und voll mit Menschen, die dinierten oder die Nacht mit ein paar Drinks einläuteten. Das Viertel war so lebendig wie man es sich nur wünschen kann und wie man es aus südlichen Ländern kennt. Als sogar eine alternative "Loveparade" direkt an uns vorbeifuhr und hinter einem Transporter mit Mucke eine Horde Menschen hertanzte, schauten wir uns an und mussten lachen. Im Transporter war eine Punkband die die Fans verzückte.
Morgens
wirkte La Plaine, den unser Reiseführer mit "Prenzelberg auf
französisch" umschrieb, noch ganz verschlafen. Die ersten Läden hatten
schon auf, aber selbst unsere Bedienung im Café musste unsere Bestellung
nochmals aufnehmen weil sie sie auf dem Weg an die Theke vergessen
hatte.
Das Viertel wirkt wie eine Trutzburg gegen die
Gentrifizierung. Wie überall auch, werden immer mehr Bewohner durch
steigende Mieten verdrängt. Hier hat man mehr "Eigeninitiative"
gezeigt und an manchen Stellen wirkt es wie die frühere
Hausbesetzerszene. Grafittis und Tags überall, dazu auch ein paar künstlerisch wertvolle Murals ergeben ein Bild von Anarchie und Aufbäumen gegen das vermutlich Unvermeidliche. Noch ist die Einheit im Kampf gegen das Verdrängen präsent, aber wir haben uns gefragt wie lange das noch der Fall sein wird. Jedenfalls hat uns das Viertel gut gefallen und es passt auch gut in die Stadt, die ein wenig als die Unangepasste in Frankreich gilt. Die Menschen waren seit jeher etwas aufmüpfiger gegen das Establishment und das spiegelt sich auch in La Plaine.
Der Gegenentwurf dazu ist das Longchamp Viertel. Gutbürgerlich und wahrscheinlich auch etwas resistenter gegen Mietsteigerungen präsentierte sich das hübsche Viertel. Wir waren wegen des Palasts im gleichnameigen Park hingefahren, der früher einmal der Zoo war. Prachtvoll präsentiere sich der Eingangsbereich mit seiner von Säulen gesäumten Kollonade, von der sich das Wasser in einer Kaskade ergoss. Es hätte auch in Versailles stehen können, denn irgendwie kam es uns ein wenig deplaziert vor. Die Geschichte des Parks und des Bauwerks jedoch ist eine ganz andere. Mitte des 19Jh machte man sich Gedanken über die Frischwasserversorgung der Stadt. Durch den Bau des Canal de Marseille wurde dies erreicht und er endete genau da, wo heute der Park steht. Dort befindet sich ein großer Wasserspeicher und das Palais ist eine Zugabe, um die Ankunft des Wassers zu feiern. Die weiblichen Figuren repräsentieren die Fruchtbarkeit und die Gebäude am linken und rechten Ende sind Museen. Die Säulengänge sind der künstlerischen Freiheit entsprungen.
Wiederum ein krasser Gegensatz dazu ist das Neubauviertel Euromediterrané. Als Investition in die Zukunft der Stadt entsteht um den alten Hafen ein modernes Dienstleistunsviertel mit Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten. Es befindet sich teilweise noch im Bau und erscheint doch etwas deplaziert. Auf uns wirkte es ein wenig so, als wollen sich die Bewohner nicht so recht an dieses neue Gesicht Marseilles gewöhnen. Als wäre "La vie est belle" irgendwann zwischen Jean Paul Belmondo und La Boum stehen geblieben. Aber wie in vielen anderen Städten auch, wo wertvolle Flächen brach liegen/lagen weil einzelne Wirtschaftszweige zusammengebrochen waren, machte Not erfinderisch und die Modernisierung sowie Umgestaltung erwies sich als probates Mittel zu Wiederbelebung.
Neben vielen Neubauten, vor allem in vertikaler Ausrichtung wurden/werden auch bestehende Bauten restauriert und den heutigen Bedürfnissen angepasst. Ein gut gelungenes Beispiel sind die ehemaligen Docks. Diese Lagerhallen wurden Mitte des 19Jh gebaut und erinnern ein wenig an die Speicherstadt in Hamburg. Das Gebäudeensemble besteht aus vier einzelnen Speichern, die die vier Jahreszeiten repräsentieren. Die insgesamt 52 Tore symbolisierten die Wochen des Jahres. Es ist 7 Stockwerke hoch (ratet mal warum) und insgesamt 365m lang. Zwar wurde schon einiges hineingesteckt, jedoch gilt es alles noch mit Leben zu füllen, dann dürfte hier eine Perle entstehen, die viele begeistern dürfte.
Wir
haben das Viertel aber auch recht bald verlassen, weil uns der Charme der
klassischen Bauweisen und engen Gassen besser gefiel. Selbst an der
prachtvollen Rue de la Republique finden sich noch einige
unmodernisierte Prachtbauten, was ein stückweit daran erinnert, dass Marseille
rau und unbehandelt ist.
Ein wiederum schönes Beispiel für eine gelungene Kombination aus alt und neu findet sich um die Ecke des alten Hafens. Dort findet man das MUCEM. Es ist das "Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers" und in einem tollen Gebäude untergebracht. Es wurde 2013 eingeweiht und ist über eine Brücke mit dem alten Fort St Jean verbunden, das auch zum Museum gehört. Quasi ein Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Inzwischen dürfte es eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt sein.
Apropos Vie est belle. Südfrankreich ist ja
bekannt für sein Sommerfeeling, das "savoir vivre". Nizza und die Orte
entlang der Côte d'azur sind perfekte Beispiele dafür. Für die
Marseiller sind das die Calanques, teils steile Buchten mit kleinen
Stränden und Pinien, die traumhaft sein sollen. Sein sollen, weil ich es
nicht bestätigen kann. Statt den etwas umständlichen und auch
zeitaufwendigen Trip zu machen, haben wir die kürzere, aber nicht minder
schöne Variante gewählt, nämlich zum Frioul Archipel.
Die Fähre geht direkt am Vieux Port ab und in 20/30min ist man dort. Man kann das Chateau d'If besuchen, das früher als militärischer Vorposten zum Schutz der Stadt diente und im 17.Jh Staatsgefängnis wurde. Für Alexandre Dumas war If auch Inspiration für seinen Weltbestseller "Der Graf von Monte Cristo", der eigentlich als Fortsetzungsroman in einer Zeitung begann. In einer Zeit wo Bücher teuer waren nur eine kleinen Gruppe Menschen sie sich leisten konnten, waren die Zeitungen das Medium des breiten Volkes. Sowohl die Verleger als auch Autoren konnten davon profitieren, wenn die Geschichte gut war. Und der Graf war so eine Geschichte. Sie war sogar so gut, dass sich Dumas für die verzögerte Fortsetzung bei der Leserschaft entschuldigen musste, die zu bestimmten Terminen gebannt auf die Entwicklung wartete. Natürlich hat auf If nie ein solcher Graf eingesessen, aber die Geschichte zieht noch heute tausende von Besuchern jährlich an.
Ratonneau, eine der Hauptinseln des Archipels ist zwar ganzjährig bewohnt, aber dennoch wirkt es ziemlich verschlafen, wenn nicht die Fähre dauernd Badegäste brächte. Auch hier gibt es schöne Badebuchten und ansonsten Wanderwege, Ruinen alter Gebäude und sehenswerte Ausblicke auf die Stadt.
Bei unseren Reisen geht es ja auch immer irgendwie ums Essen. Essen wie Gott in Frankreich ist sicherlich kein lapidarer Spruch, denn da ist schon was wahres dran. Egal ob Hochküche oder kleines Bistro, es ist eher schwer nichts zu finden was einem schmeckt. Marseille hat darüber hinaus noch den Vorteil des multikulti. Das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen findet sich auch auf den Tellern der Restaurants, die gerne verschiedene Einflüsse kombinieren und zu teils tollen Ergebnissen kommen. Ein solcher Freund der unterschiedlichen Küchen ist Alexandre Mazzia. Er hat seinen Esstempel im beschaulichen 8. Arrondissement und einen Teil seiner Kindheit im Kongo verbracht. Von dort hat er die Gewürze und Farben in Erinnerung, die sich auch in seinen Gerichten wiederfinden. Später haben Stationen in Frankreich neue Inspirationen gebracht, sowie ihn die Techniken der französichen Küche erlernen lassen. All das inspiriert ihn heute zu überraschenden Gerichten wo z.B. Räucheraal und Schokolade oder Aubergine auf Passionsfrucht treffen. Das Ganze kommt dann nicht einzeln auf den Tisch, sondern eigentlich immer so, dass der Tisch voll war. Ein wenig so, wie ein Essen im Familienkreis.
Das Alivetu ist da viel bescheidener, jedoch nicht minder aufregend. Aus einer kleinen Karte stellt man sich ein drei- oder viergängiges Menü zusammen. Was dann auf den Tisch kommt ist eher an die korsische Küche angelehnt, aber zaubert ein mediterranes Feeling auf den Teller wie er kaum besser sein könnte. Das schöne dabei ist, dass man hinterher versuchen kann die Zutaten des jeweiligen Gerichts zu erraten. Eine witzige Spielerei, die aber dazu beiträgt bewusster zu genießen und zu lernen wie Komponenten, die scheinbar nicht zusammenpassen es doch tun.
Eines der bekanntesten, vielleicht auch das bekannteste Bauwerk, ist die Basilique Notre Dame de la Garde, im Volksmund auch "La bonne mère" genannt. Auf ihr befindet sich die 12m hohe, vergoldete Statue der Muttergottes, die beschützend über die Stadt wacht. Das ist auch durchaus nötig, aber dazu gleich mehr. Den Besuch dorthin kann man sich erarbeiten, denn um auf den 160m hohen Hügel zu kommen, geht es relativ ordentlich bergauf. Es gibt natürlich auch einen Bus, aber als Wallfahrtskirche gebietet sich eigentlich der Fußweg. Innen erkannten wir was mit römisch-byzantinischem Baustil gemeint war. Die Bögen und Säulen mit ihrem gebänderten Muster erinnerten uns an eine Moschee. Vor allem die Mesquita von Cordobá kam uns dabei in den Sinn. Für einen Dom ist sie eigentlich recht klein, aber die Dekoration des Innenraums ist beeindruckend und der Ausblick, für den wohl viele herkommen ist grandios.
Neben des Doms haben uns noch zwei weitere Gotteshäuser gut gefallen, jedes für sich aus unterschiedlichen Gründen. St Victor weil es ein Ort ist an dem man Geschichte atmen kann. Es ist eine alte Abtei, die seit dem 4. Jh existiert und nach dem Stadtheiligen Victor von Marseille benannt worden ist. Sie ist vor allem dafür bekannt, dass in ihrer Krypta sowohl noch eine Kapelle des heiligen Andreas, als auch noch diverse Sarkophage und verschiedenste Objekte aus frühchristlicher Zeit liegen. Diese gehen bis ins 2. Jh zurück als die Abtei noch gar nicht erwähnt worden war und die Christen sich in einer Grotte an dieser Stelle zusammenfanden.
Die zweite Kirche ist gleichzeitig die größte der Stadt, nämlich die Cathédrale de la Major. Sie hat uns durch ihre Größe und Opulenz beeindruckt. Alles wirkt überbordend und zeugt von der Bedeutung die dieser Ort für die Gläubigen hat. Außerdem war auch hier die Architektur, die ebenfalls römisch-byzantinisch ist, ein Fest für die Sinne.
Maria als Beschützerin der Fischer und Einwohner ist aktueller denn je, weil Marseilles Ruf leider ein wenig durch die Probleme der Bandenkriminalität getrübt wird. Oft sind es die negativen Nachrichten, die die größten Kreise ziehen und am meisten Aufmerksamkeit erwecken. Das Marseille die "gefährlichste Stadt Europas" ist, deckt sich nicht mit unserer Erfahrung. Wie wir vorher gelernt haben, sind die Problembezirke nicht diejenigen, in denen sich die Touristen und Gäste der Stadt aufhalten. Das sind die nördlichen Bezirke, die teilweise no-go Zonen für Menschen, die sich dort nicht auskennen bzw keine Begleiter haben die dort leben, sind. Hier haben verschiedene Banden das Sagen und auch die Drogenszene ist dort präsent. In den südlichen Gebieten und im Zentrum ist vor allem Achtsamkeit gegenüber potentiellen Taschendieben ratsam. Wir hatten keine Situationen wo wir uns unsicher gefühlt haben und wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen walten lässt und aufmerksam ist, sollte man den Aufenthalt auch genießen können. Denn eines haben wir festgestellt: Von overtourism keine Spur und wie wir finden, eine ziemlich unterbewertete Stadt.




































































